Vom Neuanfang zum Gruppenleiter: Wie ein Schicksalsschlag zur Chance wurde
Manchmal nimmt das Leben eine unerwartete Wendung und eröffnet genau dadurch neue Perspektiven. So auch bei Michael Link: Nach einem schweren Skiunfall musste er seinen ursprünglichen Beruf aufgeben. Was folgte, war kein einfacher Weg. Aber einer, der ihn Schritt für Schritt dorthin geführt hat, wo er heute steht.
Ein neuer Weg dank ESPAS
2014 kam Michael Link erstmals mit ESPAS in Kontakt. Über die SVA wurde er für eine berufliche Abklärung zugewiesen. Schnell war für ihn klar: Seine Zukunft liegt in der Informatik. Technik war schon immer seine Leidenschaft und der Wunsch, diese mit der Arbeit mit Menschen zu verbinden, gab ihm zusätzliche Motivation. Er durchlief bei ESPAS verschiedene Programme und machte ein externes Praktikum.
Anschliessend absolvierte er eine Ausbildung als ICT-Systemtechniker EFZ im ersten Arbeitsmarkt. Der Kontakt zu ESPAS blieb jedoch bestehen: Mehrmals unterstützte er die Abteilung Berufsintegration IT als externer Mitarbeiter. 2018 folgte der nächste wichtige Schritt: Er erhielt von ESPAS das Angebot, die Rolle als Gruppenleiter Informatik zu übernehmen.
Verantwortung übernehmen und Menschen fördern
Michael Link leitet ein Team im IT-Support und ist dabei verantwortlich für den First- und Second-Level-Support. Er engagiert sich als eidgenössischer Ausbildner in der fachlichen und persönlichen Förderung der Mitarbeiter:innen.
Besonders wichtig ist ihm dabei die Arbeit mit Menschen:
Mir liegt es am Herzen, andere zu fördern – die Wertschätzung, die man weitergeben kann, ist enorm wichtig.
Michael Link
Neben dem Tagesgeschäft war er massgeblich an diversen Projekten innerhalb der ESPAS beteiligt, sowohl am Standort Zürich als auch in den Aussenstellen Richterswil und Winterthur.
Im Rahmen des IT-Auftrags setzte er gemeinsam mit seinem Team kleinere und grössere Vorhaben erfolgreich um, von Infrastrukturthemen bis hin zu Modernisierungen im digitalen Arbeitsumfeld. Dazu gehörte auch die Einführung neuer Technologien wie Windows 11 und Microsoft 365, von der Planung über die Umsetzung bis hin zum Support.
Gemeinsam weiterentwickeln
Was Michael Link an der ESPAS besonders schätzt, ist die offene und unterstützende Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg. Der regelmässige Austausch – sei es im Team, mit Lernenden oder der Geschäftsleitung – schafft Raum für Ideen, Entwicklung und neue Perspektiven.
Feedback wird dabei nicht als Pflicht, sondern als Chance verstanden: für persönliches Wachstum und für die Weiterentwicklung ganzer Teams. Auch seine eigene fachliche und persönliche Weiterbildung wurde stets aktiv gefördert und begleitet.
Erfolg bedeutet Entwicklung
Besonders stolz ist Michael Link darauf, wie sich sein Team entwickelt hat. Die Strukturen wurden verbessert, die Zusammenarbeit gestärkt und die Motivation im Team ist spürbar gewachsen. Auch die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit funktioniert heute deutlich besser – ein Erfolg, der sich im Alltag zeigt.
Mehr als nur ein Arbeitsplatz
Wir geben Menschen einen Ort mit sinnvoller Tätigkeit und einer Tagesstruktur, die stärkt und weiterbringt
Michael Link
Diese Haltung prägt auch seinen Arbeitsalltag im IT-Umfeld: Nebst dem Support entwickelt er laufend neue Lösungen, testet Methoden und setzt diese gezielt im Betrieb ein. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch darum, Mitarbeiter:innen einzubeziehen, verständlich zu unterstützen und gemeinsam Fortschritte zu erzielen.
Sein Ziel ist es, das Team weiter zu stärken, die Selbstständigkeit zu fördern und möglichst viele Mitarbeiter: innen erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt zu begleiten.
Ausgleich und neue Ideen
Auch privat ist Michael Link vielseitig aktiv: Er renoviert und restauriert gerne – sei es am Haus oder am Motorrad – und findet dabei den idealen Ausgleich zum Arbeitsalltag. In der Natur zu sein und sich mit dem Velo zu bewegen, ist für ihn ebenso wichtig, um den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken.
Seine Neugier treibt ihn an, laufend Neues auszuprobieren, insbesondere im technischen Bereich. Dabei fasziniert ihn nicht nur das Entwickeln und Programmieren neuer Lösungen, sondern auch das Kombinieren von bestehenden und modernen Systemen.
So erweitert er kontinuierlich sein Smarthome-System und verbindet Bewährtes mit neuen Technologien. Viele dieser Erfahrungen und Ideen fliessen später auch in seine berufliche Tätigkeit ein, ganz im Sinne eines stetigen Lernens und Weiterentwickelns.