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Neuer Abteilungs­leiter Logistik: Nenad Mackic stellt sich vor

Auf Danja Klink folgt Nenad Mackic: Diesen Anlass haben wir genutzt und ihn zum Interview getroffen, um mehr über seine Motivation, Ziele und Visionen als neuer Abteilungs­leiter Logistik zu erfahren.

Nenad Mackic bringt über 17 Jahre Erfahrung aus der internatio­nalen Logistik­branche mit – nun leitet er die Logistik­ab­teilung der Stiftung ESPAS und setzt dabei neue Akzente.

Sein Weg zur Stiftung war eher zufällig: «Ich habe zuletzt in Österreich gelebt und bei GE gearbeitet. Vor meinem 50. Geburtstag wollte ich jedoch nochmal etwas Neues wagen.» Die Versetzung seiner Frau in die Schweiz war der Auslöser, selbst eine neue Herausfor­derung zu suchen – und ESPAS überzeugte ihn: «Trotz Angeboten von internatio­nalen Konzernen hat mich das Gesamtpaket bei ESPAS überzeugt – der Mensch steht im Vordergrund, nicht die Umsatzstei­gerung.»

Besonders prägend empfindet Nenad Mackic den Umgang mit den Mitarbei­tenden: «Ich habe mich gewundert: Wo arbeiten denn die beeinträch­tigten Personen? Ich habe sie gar nicht wahrgenommen – das hat mich beeindruckt.» Er betont: «Jeder Mensch bringt einen wunderbaren Rucksack mit. Unsere Aufgabe ist es, diese Potenziale zu erkennen und zu fördern.»

Der Mensch steht im Vordergrund – nicht die Gewinnma­xi­mierung.

Nenad Mackic, Abteilungsleiter Logistik bei ESPAS

Für die Logistik­ab­teilung hat Nenad Mackic klare Ziele: «Unser Lager ist noch nicht optimal genutzt. Ich sehe grosses Potenzial, weitere Kunden zu gewinnen, dabei aber den agogischen Aspekt nicht aus den Augen zu verlieren.» Effizienz, Digitali­sierung und Kundennähe stehen im Zentrum seiner Vision. Auch der Einsatz von KI spielt eine Rolle: «Wir starten mit kleinen Schritten, indem unsere Mitarbei­tenden KI-Tools testen, z. B. für Statistiken oder Textgene­rierung. Darauf bauen wir dann Schritt für Schritt auf.»

Ein zentrales Anliegen ist ihm die berufliche Entwicklung der Mitarbei­tenden mit Beeinträch­tigung: «Ich möchte, dass sie sich mehr zutrauen und stärker mit einbezogen werden – etwa durch Einsatzlei­tungs­funk­tionen.» Damit können sie wichtige Kompetenzen erwerben, die ihnen auch den Weg in den ersten Arbeitsmarkt erleichtern. Er ergänzt: «Das ermöglicht es uns, das eingeführte Personal­ent­wick­lungs­konzept bei ESPAS praktisch umzusetzen.»

Als Stellver­treter der Bereichs­lei­terin Dienstlei­stungen sieht Nenad Mackic Chancen und Herausfor­de­rungen: «Ich fühle mich sicher in der Logistik. Auf Bereichs­lei­tungs­ebene lerne ich die Gesamtzu­sam­men­hänge erst kennen – das wird mich fordern, aber auch weiterbringen.»

Seine Vision für ESPAS ist klar: «Ich möchte, dass wir nicht als klassische Stiftung, sondern als professio­neller Fulfillment-Dienstleister wahrgenommen werden. Wenn Kunden unsere Arbeitsweise sehen und keinen Unterschied zur freien Wirtschaft feststellen, ist das für mich ein grosser Erfolg.»

Sein persönliches Fazit fällt rundum positiv aus: «Ich bin glücklich, Teil von ESPAS zu sein. Die Menschen kommen gerne zur Arbeit, sind offen und motiviert – das zeigen mir die persönlichen Gespräche und macht mich stolz.»