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Mit Herz, Entwicklung und Humor: Kerstin Türker über ihren Weg bei ESPAS

Menschen begleiten und Perspektiven schaffen

Zum ersten Mal kam Kerstin Türker eher zufällig mit ESPAS in Kontakt. Während eines Kurses zum lösungs- und ressourcen­ori­en­tierten Arbeiten lernte sie Michael Frei, den heutigen Geschäfts­führer von ESPAS, kennen.

In den Gesprächen erzählte er viel über die Arbeit von ESPAS und darüber, Menschen bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Das Thema blieb ihr im Kopf. Vor ihrem Einstieg bei ESPAS arbeitete Kerstin während rund zwanzig Jahren im Pflegebe­reich, zuletzt als stellver­tre­tende Heimleitung in einem Wohnheim für psychisch erkrankte Menschen.

«Die Arbeit war sehr stark auf Betreuung ausgerichtet. Schon länger ist in mir der Wunsch gereift, Menschen vermehrt auf ihrem Weg zurück in den Arbeitsalltag zu begleiten», erzählt sie.

Schnell Verantwortung übernommen

Im August 2025 startete Kerstin als Fachperson Berufsin­te­gration bei ESPAS. Dort begleitete sie Lernende und Teilnehmer:innen dabei, Schritt für Schritt wieder in den Berufsalltag einzusteigen.

Bereits nach neun Monaten ergab sich die Möglichkeit, die Zweigstelle Richterswil zu leiten. Für sie ein bedeutender Meilenstein:

«So eine Chance bietet sich nicht jeden Tag. Als die Stelle ausgeschrieben wurde, musste ich nicht zweimal überlegen.»

An ihrer neuen Aufgabe schätzt sie besonders, dass sie die Entwicklung von ESPAS aktiv mitgestalten kann.

«Ich finde es schön, dass Ideen eingebracht werden können und man gemeinsam etwas bewegen darf.»

Gleichzeitig motiviert sie die Möglichkeit, Menschen neue Perspektiven zu eröffnen und sie in ihrer Entwicklung zu stärken.

Offenheit, Menschlichkeit und Humor

Die Zusammen­arbeit bei ESPAS beschreibt Kerstin als offen, menschlich und professionell zugleich. Besonders gefällt ihr, dass standort­über­greifend ein starker Zusammenhalt spürbar ist.

Alle arbeiten an unterschied­lichen Themen und trotzdem verfolgt man gemeinsame Ziele. Man begegnet sich auf Augenhöhe und sucht zusammen nach Lösungen.

Kerstin Türker

Auch der Humor komme im Alltag nie zu kurz. Über einen Moment muss sie heute noch schmunzeln: Kurz nach ihrem Start in Richterswil hing plötzlich ein Bild des Geschäfts­führers mit der Beschriftung «Mein Chef» in ihrem Büro.

«Einige waren darüber etwas verwundert, aber genau solche Situationen machen den Arbeitsalltag lebendig und sorgen für gemeinsamen Gesprächs­stoff. Wir haben alle gelacht.»

Die Balance zwischen Mensch und Auftrag

Als grösste Herausfor­derung erlebt Kerstin die Balance zwischen den individu­ellen Bedürfnissen der Menschen und den vorgegebenen Rahmenbe­din­gungen.

«Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit und braucht unterschiedlich viel Unterstützung. Gleichzeitig gibt es zeitliche und organisa­to­rische Vorgaben, die eingehalten werden müssen.»

Genau dieses Spannungsfeld habe sie aber auch persönlich wachsen lassen. Heute sei es ihr besonders wichtig, gemeinsam tragfähige und realistische Lösungen zu finden.

Entwicklung als Haltung

Mit ESPAS verbindet Kerstin vor allem Bewegung, Entwicklung und Menschlichkeit. Für sie steht der Mensch immer im Mittelpunkt. Besonders wichtig ist ihr dabei die Offenheit gegenüber neuen Ideen und die Bereitschaft, sich ständig weiterzu­ent­wickeln.

«Stillstand passt nicht zu mir. Entwicklung bedeutet für mich, offen zu bleiben, Neues zu lernen und gemeinsam vorwärts­zu­gehen.»

Für die Zukunft wünscht sie sich gute Partnerschaften und Kooperationen mit Arbeitgebern, damit es gelingt, dass die begleiteten Menschen auch nach Abschluss der Berufsin­te­gration bei ESPAS langfristig und nachhaltig im Arbeitsmarkt integriert bleiben.

Kerstins Fazit fällt klar aus: «Ich kann mich mit ESPAS sehr gut identifi­zieren. Die Arbeit ist sinnstiftend, abwechslungs­reich und man spürt, dass hier wirklich etwas bewegt wird.»