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Inklusion durch Partnerschaft: Die Erfolgsge­schichte von Ridwan

Nach fast fünf Jahren bei ESPAS arbeitet Ridwan Abdurahman nun im Caritas Markt Zürich. Möglich wurde dieser Schritt dank der engen Begleitung durch ESPAS. Die Stiftung vermittelt externe angepasste Arbeitsplätze und begleitet den Integrati­ons­prozess. Was als Herausfor­derung begann, wurde für Abdurahman zur Chance. Er ist stolz auf das Erreichte – ein Beispiel dafür, wie ESPAS durch starke Partnerschaften Integration vorantreibt.


«ESPAS war für mich ein sicherer Hafen», sagt Ridwan Abdurahman. Fast fünf Jahre arbeitete er in der Logistik der Stiftung. Er übernahm Lagerarbeiten, fuhr Stapler und wickelte Bestellungen ab. «Ich habe dort alles gelernt, was ich lernen konnte», erinnert er sich. Doch irgendwann strebte er nach mehr. «Es war mir wichtig, mich weiterzu­ent­wickeln und herauszu­finden, ob ich etwas anderes schaffen kann.»

Im Job Coaching entstand die Idee, einen externen angepassten Arbeitsplatz bei den Caritas Märkten auszupro­bieren. «Anfangs war ich unsicher, ob das zu mir passt. Aber mein Job Coach hat mich unterstützt, und wir haben alles Schritt für Schritt vorbereitet», erzählt Abdurahman. Nach einer Schnupper­woche startete er im September 2024 – zwei Tage bei Caritas, zwei Tage bei ESPAS. «Es war eine grosse Umstellung. Bei ESPAS war ich in der Logistik tätig, bei Caritas bin ich direkt mit Kunden in Kontakt», erklärt er.


Persönliches Wachstum
Der externe angepasste Arbeitsplatz wurde für Ridwan Abdurahman zu einem Wendepunkt. «Ich habe gelernt, wie man Regale auffüllt, Gemüse bestellt und die Kasse bedient. Das war alles neu für mich, aber ich habe es gemeistert.» Besonders stolz ist er darauf, wie sich seine Einstellung verändert hat: «Am Anfang war ich scheu, jetzt gehe ich auf Kunden zu. Ich helfe gerne und freue mich, wenn sie sich bedanken.» Der Kontakt mit Kunden hat ihn motiviert, neue Ziele zu setzen. «Jetzt weiss ich, was ich will – am liebsten in den Detailhandel.» Nach seinem erfolgreichen Einsatz arbeitet Abdurahman seit Januar 2025 mit einem 80%-Pensum an einem externen angepassten Arbeitsplatz der ESPAS im Caritas Markt in Zürich.


Mehr als Vermittlung
ESPAS arbeitet gezielt mit externen Partnern zusammen und vermittelt angepasste Arbeitsplätze. Diese sind für Menschen mit IV-Rente eine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt. Der Kontakt mit Kunden, das Arbeiten in einem marktori­en­tierten Betrieb und die Einbindung in bestehende Teams bieten wertvolle Praxiser­fah­rungen.

Die Kooperation mit Unternehmen wie den Caritas Märkten ermöglichen es, sinnvolle Aufgaben zu übernehmen und sich gleichzeitig schrittweise an die Anforderungen des ersten Arbeitsmarkts heranzutasten.

Michael Bacharidis, Abteilungsleiter Service Dienstleistungen bei ESPAS

Die Zusammen­arbeit mit externen Partnern ist mehr als eine Vermittlung – sie lebt von enger Abstimmung zwischen ESPAS und den Betrieben. Einsätze werden gemeinsam definiert, Anforderungen abgeglichen und die Entwicklung der Mitarbei­tenden regelmässig reflektiert.



Partner schaffen Perspektiven
«Unsere positiven Erfahrungen zeigen: Diese Kooperation ist ein Erfolgskonzept», so Marco Callegari, Leiter der Caritas Märkte Zürich. Die Zusammen­arbeit mit ESPAS beschreibt er als pragmatisch und lösungsori­en­tiert. Besonders schätzt Callegari, wie flexibel ESPAS auf individuelle Bedürfnisse eingeht. In den drei Zürcher Caritas Märkten stehen bis zu 600 flexibel teilbare Stellenpro­zente für von ESPAS
vermittelte Personen zur Verfügung. Die Arbeitsplätze werden individuell angepasst. Neben der praktischen Arbeit gibt es eine intensive Einarbeitung und eine enge Begleitung. «Uns ist es wichtig, die Stärken der Mitarbei­tenden zu entdecken und ihnen Zeit zu geben, sich einzufinden», betont Callegari.


Neue Wege, neue Chancen
Externe angepasste Arbeitsplätze sind Teil der Integrati­ons­stra­tegie von ESPAS. «Dieses Angebot ist eine wertvolle Ergänzung zu unseren internen Arbeitsplätzen. Unser Ziel ist es, Menschen in ihrer Entwicklung individuell zu begleiten und sie bestmöglich zu unterstützen. Jeder Schritt in Richtung erster Arbeitsmarkt ist ein Erfolg», sagt Michael Bacharidis. Ridwan Abdurahman hat in den letzten Monaten mehr erreicht, als er sich zutraute. Das Integrati­ons­an­gebot von ESPAS hat ihm nicht nur beruflich neue Türen geöffnet – er hat erfahren, wie viel er schaffen kann, wenn er an sich glaubt. Sein Weg zeigt, wie gezielte Begleitung und enge Partnerschaften nicht nur Chancen schaffen, sondern auch langfristige Entwicklung fördern. Abdurahman strahlt vor Zuversicht: «Jetzt bin ich bereit, weiterzu­gehen.»


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