Firmengeschichte

Im Jahr 1953 wurde mit der Gründung der Eingliederungsstätte Brunau das Fundament unserer Institution gelegt.
Rund 30 Jahre später entstanden die ersten geschützten Arbeitsplätze im kaufmännischen Bereich. Damit Menschen mit einer Erwerbsbeeinträchtigung auch in Zukunft optimale Entwicklungsmöglichkeiten und geeignete Arbeitsplätze erhalten,
baut ESPAS aktiv neue Geschäftsfelder auf. Ganz nach unserem Motto: „Nah am Mensch. Nah am Markt.“

 

Meilensteine

1953

Gründung der Eingliederungsstätte Brunau als Teil der Arbeitsgemeinschaft zur Eingliederung Behinderter (SAEB). Die „Lochkartenstation“ wird im Schneeligut (Zürich) eröffnet. Für PTT, IBM und andere Firmen werden Daten mittels Lochmaschine vom Originalbeleg auf die Lochkarte übertragen. Die Arbeit kann im Sitzen ausgeführt werden und eignet sich deshalb auch für Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung.

 

1956

Die Lochkartenstation der Arbeitsgemeinschaft zur Eingliederung Behinderter (SAEB) wird in eine selbständige Stiftung umgewandelt, die Eingliederungsstätte Brunau. Der Stiftungszweck ist die Ausbildung (Bürofachschule) oder Umschulung von Behinderten auf die Bedienung von Lochkarten- und Bürofachmaschinen sowie die Eingliederung der Behinderten in private Bürobetriebe.

 

1982

Namensänderung des Lehrbetriebes in Ausbildungszentrum Brunau und Gründung des Bürozentrums Wiedikon mit geschützten Arbeitsplätzen.

 

1990

Umzug des Bürozentrums ins Gewerbezentrum Rütihof nach Höngg. Bei ESPAS arbeiten rund 40 Beschäftigte.

 

1994

Das Bürozentrum löst sich von der Eingliederungsstätte Brunau ab. Der Neuausrichtung folgt auch ein neuer Name. Die eigenständige Stiftung
wird nun unter dem Namen ESPAS geführt.

 

2001

Einführung und Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems (QMS) nach ISO 9001: 2000 und BSV - IV 2000.

 

2002

ESPAS übernimmt von der Stiftung Grünau in Richterswil den Bereich Berufsmassnahmen und erweitert dort die eigenständige Zweigstelle
mit Integrationsarbeitsplätzen.

 

2004

Mit der Gründung von ESPAS Winterthur entsteht nach Richterswil die zweite Zweigstelle von ESPAS.

Der Berufsförderungskurs (BFK) wird von der psychiatrischen Universitätsklinik ausgelagert, von ESPAS übernommen und weitergeführt.

 

2006

Wir erlangen die Zertifizierung als ECDL Test Center. Wir sind autorisiert, die European Computer Driving Licence (ECDL) Tests abzunehmen.
Die ECDL beinhaltet sieben Module im Bereich der Office-PC-Programme.


2007

Übernahme der unternehmerischen Verantwortung der Volg-Filiale in Dielsdorf im Rahmen des Reintegrationsprojekts „Volg und mehr“.


2008

Angebot wird mit Integrationsmassnahmen (Belastbarkeits- und Aufbautraining) erweitert und löst den Berufsförderungskurs ab.

 

2010

Übergabe der unternehmerischen Verantwortung der Volg-Filiale in Dielsdorf an die Volg Detailhandels AG und Abschluss eines unbefristeten Zusammenarbeitsvertrages für Integrations- und Trainingsarbeitsplätze.

 

2011

Bei ESPAS arbeiten rund 400 Beschäftigte an den Standorten Zürich, Winterthur und Richterswil.